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Fachvortrag

„Nachtsicht- und Wärmebildtechnik“

Chancen und Möglichkeiten für die Schwarzwildbejagung

Refrent: Dr. Max Götzfried

Wer ist eigentlich Dr. Max Götzfried?

Im Nachfolgenden eine kleine Vorstellung seiner Person, wie er sie auf seiner Internetseite veröffentlicht hat:

„Geboren im November 1975 in Frankfurt am Main, lebe ich eigentlich von klein auf für Natur, Hunde und vor allem eben die Jagd.“

Den Lebensunterhalt verdiene ich als Anwalt, die Freizeit aber gilt der Jagd, die ich, wann immer es geht, gegenüber „Zivilisten“ erkläre, näher bringe und notfalls mit Feuereifer verteidige. Da ich mit dem Rhein-Main-Gebiet in einer absoluten Sauenhochburg groß geworden bin, liegt hier mein wohl größtes Interesse.

Fachlich wurde ich irgendwann auf das Schwarzwild festgenagelt, insbesondere die sommerliche Pirsch darauf. In unserem Feldrevier bei Darmstadt habe ich diese vermutlich effektivste und spannendste Jagdart auf Sauen über die Jahre immer wieder ausgeübt, an Strategie, Instinkt und Ausrüstung gefeilt – so lange, dass ich glaube, meine Erfahrungen damit nun nicht mehr nur bei eingehenden Fragen im Internet, sondern auch in Seminaren an interessierte Sau- oder Jungjäger weiter geben zu können.“

Haben wir Sie auf Dr. Max Götzfried neugierig gemacht und Ihr Interesse an einen Vortrag von ihm geweckt?

Dann sind Sie herzlich eingeladen am Montag, den 11.11.2019 um 19:30 Uhr in den “Gasthof Hünnies“ nach Menden zu kommen.

Was macht das Jagdhornbläserkorps am 3. November?

Im November sind wir ein Teil des „Sauerland-Herbst International Brass Festival“, welches in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert. Wir freuen uns jetzt schon auf einen spektakulären Tag. Zunächst wartet „Arbeit“ auf uns, ein Workshop rund um das (Jagd-)Horn, an dem etwa 100 Hörner aus sieben Hegeringen teilhaben werden. Es gilt die Atem- und Ansatzübungen noch einmal zu verfeinern.

Am Spätnachmittag geht es auf zur Abtei Königsmünster, wo alle Bläser ein Hubertuskonzert geben werden.

Hubertusmesse

Die Hubertusmesse ist das Gebet der Jäger. Sie sprechen zu Gott im Klingen der Jagdhörner. Der Heilige Hubertus, dessen Namenstag am 03 November eines jeden Jahres festlich begangen wird, ist der Schutzpatron aller Waidmänner. Seiner gedenken sie, widmen ihm ihr musikalisches Spiel und bitten durch seine Fürsprache um Gottes Hilfe und Schutz.

Die Chöre und Fanfaren der Hubertusmesse sind vor etwa 200 Jahren aus alten Jagdsignalen entstanden.

Die Hubertusmesse wird heute 4-stimmig auf dem großen historischen Parforcehorn aus dem 17.Jahrhundert in der “ Es-Stimmung“ geblasen. Jeder einzelne Ton der Naturtonreihe wird mit den Lippen geformt.

So wie am Sonntag, 27.10.2019 in Werl und am 10.11.2019 in Menden ziehen Waidmänner seit 200 Jahren mit ihren Hörnern in die Kirche und geben der Botschaft des Heiligen Hubertus von kritischer Überprüfung und ständiger Erneuerung einen unverwechselbaren Klang.

Termine:

27. Oktober 2019 um 11.30 Uhr in der Probstei St. Walburga in Werl

10. November 2019 um 9.30 Uhr in St. Vincenz in Menden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Jäger warnen vor Wildunfällen während der Blattzeit

Juli 2019

Die eigentlich dämmerungsaktiven Rehe sind jetzt trotz der stellenweise großen Hitze aktiv. Sie haben im Juli und August Paarungszeit.

Auch tagsüber folgt der Rehbock der Ricke seiner Begierde viele Kilometer und gönnt sich kaum eine Pause. Dabei queren sie häufiger als sonst unsere Straßen.

„Voller Gedanken an seine Herzdame vergisst der Bock schnell die Gefahr, die von einer viel befahrenen Straße ausgeht. Um unnötiges Tierleid zu vermeiden, bitten wir gerade in dieser Zeit um erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr“, warnen die Jäger des Hegering Menden.

Falls es doch zu einem Unfall kommt, sollte unbedingt die Polizei verständigt werden. Die Beamten kontaktieren dann den zuständigen Jagdausübungsberichtigten. Auch wenn bei Ihrem Fahrzeug kein Schaden entstanden ist, und das Tier weggelaufen ist, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit, wenn Sie den Unfall nicht melden.

Bei allen Paarhufern, dazu zählen Reh, Muffel, Schwein und die Hirscharten muss nach dem Landjagdgesetz ein Unfall der Polizei gemeldet werden.

Die zeitnahen Nachsuchen angefahrener Tiere liegen den Jägern sehr am Herzen, da die Tiere durch innere Verletzungen sonst oft qualvoll verenden. Zu diesem Zweck stehen in allen Revieren im Märkischen Kreis Hundegespanne zur Verfügung, die zeitnah helfen können.